Gefährliche Netz-Falle: Warum jedes Kinderfoto im Internet zur Gefahr wird

22. November 2025 , 09:00 Uhr

Ein Urlaubsschnappschuss oder ein Foto von der Einschulung – die Polizei Oberfranken hat aber eine klare Meinung: Kinder gehören nicht ins Netz, auch nicht mit verpixeltem Gesicht. Denn: sobald das Foto im Internet ist, kann jeder es herunterladen, digital bearbeiten und dann weiterleiten. Im schlimmsten Fall landen die Bilder der Kinder auf kinderpornografischen Seiten. Polizeisprecher Matthias Potzel:

Da hatten wir 698 Fälle von Kinderpornografie. Da fallen alle Fälle drunter, vom Herstellen, Besitz, Verbreiten von Kinderpornografie. Aber auch das Kind selbst, das Aufnahmen von sich macht und die weiterschickt. Aber auch zum Beispiel Fälle, die wir oft haben, Schülergruppen, Schulklassen, WhatsApp-Gruppen, bei denen solche strafbaren Sticker geteilt werden.

Denn wer in WhatsApp-Gruppen kinderpornografische Inhalte durch den automatisch aktivierten Mediendownload auf seinem Handy gespeichert hat, macht sich automatisch strafbar.

Das könnte Dich auch interessieren

02.02.2026 Bundesweite DHL-Betrugsmasche: Paketzusteller bestätigt falschen Alarm Seit ein paar Tagen schon warnen bundesweit Polizei und Verbraucherschützer vor einer neuen Betrugsmasche, dem sogenannten Quishing. Betrüger sollen beispielsweise in Thüringen und in anderen Regionen Paketabholzettel der DHL mit einem gefälschten QR-Code in Briefkästen geworfen haben, um so persönliche Daten von ihren Opfern zu stehlen. Tatsächlich aber hat es sich bei der vermeintlichen Betrugsmasche 21.11.2025 2024: Hunderte Fälle von Kinderpornografie in Oberfranken Knapp 700 Fälle von Kinderpornografie hat es letztes Jahr in Oberfranken gegeben. Dazu zählen das Herstellen, der Besitz und das Verbreiten von Kinderpornografie. Aber auch Fälle von Kindern und Jugendlichen, die selbst Nackt-Aufnahmen von sich machen und weiterschicken. Sind diese Fotos einmal im Netz, lässt sich nur schwer nachvollziehen, auf welchen Plattformen sie landen. Genau 25.08.2025 Alle 19 Minuten verunglückt in Deutschland ein Kind: In Oberfranken sind die Zahlen niedrig Alle 19 Minuten verunglückt ein Kind im deutschen Straßenverkehr. Mehr als 27.000 Kinder unter 15 Jahren sind das im vergangenen Jahr deutschlandweit gewesen. Damit ist die Zahl im Vergleich zu 2023 nahezu gleich geblieben. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Zahl der gestorbenen Kinder ist 2024 gegenüber 2023 allerdings von 44 auf 53 gestiegen. 05.02.2026 Parkplatzprobleme in der Hofer Ludwigstraße: Polizei Oberfranken spricht Klartext Die Parksituation in der Ludwigstraße ist immer wieder ein Diskussionsthema in Hof. Zuletzt war der Grund dafür die Großbaustelle im Sigmundsgraben und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen. Jetzt sorgt der Schnee für Probleme in der Ludwigstraße: Durch die Schneehaufen am Straßenrand können Autos dort kaum parken. Viele tun es trotzdem – dann oft direkt auf der