Fischotter-Monitoring: Oberfränkische Teichwirte bekommen Schulung

09. Februar 2026 , 11:03 Uhr

Der Streit, ob Fischotter in Bayern getötet werden dürfen oder nicht, geht jetzt schon viele Jahre. Naturschützer sind gegen einen Abschuss. Teichwirte haben aber stark mit dem Fischotter zu kämpfen. Zuletzt hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof eine Allgemeinverfügung zur Otterentnahme außer Kraft gesetzt. Unter anderem deshalb, weil der Fischotterbestand in Oberfranken mit geschätzt 176 Tieren nicht als stabil oder ausreichend angesehen wurde. Das Bayerische Landesamt für Umwelt möchte jetzt schnell eine neue Grundlage für eine Entnahmeregelung schaffen. Ein bayernweites Monitoring soll zeigen, wo aktuell in Bayern Fischotter vorkommen und wie stark der Bestand ist. Dafür wird der Kot der Tiere gesammelt und erfasst. Auch oberfränkische Teichwirte und Angelfischer haben dafür jetzt eine spezielle Schulung bekommen. Mehr Infos zum Fischotter-Monitoring findet ihr hier.

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