Wo lebt der Fischotter in unserer Region und wie viele Tiere gibt es überhaupt? Das möchte das Bayerische Landesamt für Umwelt mit einem bayernweiten Monitoring herausfinden. Ziel ist es, eine neue Grundlage für eine Entnahmeregelung zu schaffen. Auch im Landkreis Tirschenreuth läuft das Fischotter-Monitoring – bislang macht aber kaum jemand mit. Das Landratsamt ruft deshalb nochmal Teichwirte, ehrenamtliche Naturschutzmitarbeiter und Fachleute auf, sich zu beteiligen. Für belastbare Ergebnisse braucht es eine deutlich höhere Zahl an Proben und Meldungen als bislang vorliegt, heißt es. Das Monitoring läuft noch etwa sechs Wochen im Landkreis Tirschenreuth.
Die Probeentnahme ist unkompliziert und kann von fachkundigen Personen selbst durchgeführt werden. Eine detaillierte Anleitung zur Probenentnahme steht hier: (https://www.lfu.bayern.de/natur/mittelsaeuger/fischotter/monitoring/index.htm) zur Verfügung. Darüber hinaus steht Frau Haydn als Ansprechpartnerin für Rückfragen zur Verfügung. Sie wird voraussichtlich auch persönlich zur Probeentnahme in den Landkreis Tirschenreuth kommen.