Feuerwehreinsatz in Marktredwitz: Einsatzkräfte retten 25 Bewohner

31. August 2024 , 10:30 Uhr

Wegen eines Kellerbrandes ist es in der Nacht zu einem größeren Feuerwehreinsatz in Marktredwitz gekommen. Ein Atemschutztrupp hat die betroffenen Hausbewohner gerettet, auch über die Fenster. Das Feuer hatte sich unterdessen im Keller ausgebreitet, schreibt die Marktredwitzer Feuerwehr auf ihrer Facebookseite. Das BRK hat alle 25 Bewohner betreut. Einige mussten in anderen Unterkünften unterkommen, nachdem eine Haushälfte jetzt nicht mehr bewohnbar ist.
Die Feuerwehr Marktredwitz bedankt sich in diesem Zuge bei den aufmerksamen Bürgern, die die Einsatzkräfte unterstützt haben.

 

Die offizielle Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken:

Ein Kellerbrand sorgte in der Nacht zum Samstag für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in Marktredwitz. Zur Brandursache ermittelt nun die Hofer Kriminalpolizei.

Um kurz vor halb zwölf am Freitagabend ging bei der Integrierten Leitstelle Hochfranken der Notruf ein. Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Kolpingstraße hatten Rauchgeruch wahrgenommen und stellten dann den Brand im Keller des Anwesens fest. Schnell brachten die über 150 eingesetzten Feuerwehrleute aus der Umgebung das Feuer in den Griff. Dennoch mussten die rund 25 Bewohner des Hauses, auch unter Einsatz der Drehleiter, ins Freie gebracht und dort teilweise medizinisch versorgt werden. Mit sieben Leichtverletzten hatten es die rund 40 eingesetzten Rettungskräfte vor Ort zu tun. Davon erlitt eine 33-Jährige einen Schock, eine 15-Jährige verletzte sich beim Sprung aus dem Hochparterre leicht am Fuß. Zur Behandlung brachten sie die Sanitäter zusammen mit fünf weiteren Personen mit Rauchvergiftung in ein Krankenhaus.

Zur Sicherheit evakuierten die Einsatzkräfte auch das benachbarte und direkt angrenzende Wohnhaus vorübergehend. Nach Einsatzende am frühen Morgen konnten diese Personen wieder zurück in ihre Wohnungen. Das Brandhaus hingegen ist noch nicht wieder bewohnbar. Die Bewohner finden ihre Unterkunft, zumindest über das Wochenende, bei Nachbarn und Verwandten beziehungsweise in einem Hotel im Stadtgebiet.

Brandermittler der Kripo in Hof haben die Untersuchungen zur unklaren Brandursache aufgenommen. Nach aktueller Schätzung bewegt sich der entstandene Schaden wohl im Bereich von 50.000 bis 100.000 Euro.

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