Der Fachkräftemangel ist im Landkreis Tirschenreuth längst spürbar und er wird sich weiter verschärfen – das zeigt der „Fachkräftereport 2026“, den das Bildungsbüro im Landkreis jetzt vorgestellt hat. Ein Problem ist demnach der demografische Wandel: In den kommenden Jahren gehen viele Beschäftigte in Rente und schon jetzt ist ein großer Teil der Beschäftigten über 55 Jahre alt. Besonders dringend werden Fachkräfte im verarbeitenden Gewerbe, im Bau, im Handel und im Gesundheits- und Sozialbereich gesucht, heißt es. Auch viele Ausbildungsplätze bleiben demnach unbesetzt. Gleichzeitig gibt es aber auch positive Entwicklungen: Die Zahl der Einpendler steigt und der Landkreis Tirschenreuth verzeichnet seit Jahren mehr Zu- als Wegzüge. Der Fachkräftereport sei eine wichtige Grundlage, um Ausbildung zu stärken, Zuwanderung gezielt zu nutzen und die Region langfristig attraktiv für Fachkräfte machen, so Landrat Roland Grillmeier.