EU-Freihandelsabkommen mit Indien: Rückenwind für oberfränkische Wirtschaft

28. Januar 2026 , 15:30 Uhr

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien könnte der oberfränkischen Wirtschaft kräftigen Rückenwind geben. Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth spricht von großen Chancen – vor allem für Autozulieferer, Maschinenbauer und Brauereien. Viele Zölle sollen stark sinken oder ganz wegfallen. Genau bei den Produkten, in denen Oberfranken besonders stark ist. In dem Zuge kritisiert IHK-Präsident Michael Waasner nochmal die Verzögerungen beim Handelsabkommen mit der südamerikanischen Wirtschaftsorganisation Mercosur:

„Hier hätten wir nach sehr langer Verhandlungszeit, wo eigentlich alle Fragen hätten geklärt sein müssen, endlich mal einen Ansatzpunkt gehabt für positive Aussichten, positive Stimmung in der Wirtschaft. Dass das jetzt wieder gescheitert ist und erst mal sozusagen im Prüfverfahren gelenkt wird, das ist ein ganz schlechtes Signal für die Wirtschaft.“

Klar ist auch: Durch das Handelsabkommen mit Indien wird der Wettbewerb härter. Trotzdem sind schon heute über 200 Unternehmen aus Oberfranken in Indien aktiv. Die IHK fordert jetzt von der Politik: Das Abkommen zügig beschließen.

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