Eigentlich hätte es schon längst stehen sollen: das Denkmal, das an den verstorbenen Hof-Sänger Micha Schulze erinnern soll. Private Spenden haben das Kunstwerk finanziert, das ein Künstler aus der Region gefertigt hat. Doch noch immer lagert es im Hofer Bauhof. Geplant war, dass das Denkmal an den ehemaligen Stammplatz des Hof-Sängers in der Altstadt kommt. Doch dabei haben sich Hürden aufgetan, erklärt Kulturamtsleiter Fabian Riemen:
Zum einen mal ist das Gebäude, vor dem Micha Schulze immer gesungen hat, unter Denkmalschutz. Das heißt, wir müssen jetzt gucken, inwiefern wir davor ein Denkmal aufstellen können. Das ist eine Prüfung bei der unteren Denkmalschutzbehörde, die noch gemacht werden muss. Das zweite ist, dass Versorgungsleitungen von den Stadtwerken an dieser Stelle laufen. Wir dürfen natürlich diese Versorgungsleitungen nicht so zustellen, dass man da nicht mehr rankommt.
Die Stadt arbeitet momentan an einer Lösung. Erst wenn das passiert ist, kann es an die Denkmalschutzprüfung gehen. Das braucht noch einige Wochen. Riemen hofft, das Denkmal noch in diesem Jahr aufstellen zu können.