Energiewende-Barometer: Energiepolitik bremst oberfränkische Unternehmen aus

07. August 2026 , 12:00 Uhr

Tanken und Heizen ist teuer – das merken nicht nur wir Privatpersonen im Geldbeutel, sondern auch die Unternehmen in Oberfranken. Die hohen Ausgaben für Strom und Gas bremsen viele Betriebe bei ihren Investitionen aus – das zeigt das aktuelle Energiewende-Barometer der Industrie- und Handelskammer. In Oberfranken sehen 35 Prozent der befragten Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch die Energiewende negativ beeinflusst. Jedes vierte Mitgliedsunternehmen der IHK für Oberfranken Bayreuth verlagert Kapazitäten ins Ausland oder plant diesen Schritt. In der Industrie ist es sogar jedes dritte Unternehmen. Nach Einschätzung der IHK ist das eine Folge der aktuellen Energiepolitik. Die Kammer macht deutlich: Die oberfränkischen Unternehmen wollen keine neuen Regulierungen – sondern verlässliche Leitplanken, mehr Technologieoffenheit und schnellere Genehmigungen.

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