Energiepark Hochfranken: Unternehmen wollen sich beteiligen

25. März 2026 , 05:19 Uhr

Der Iran-Krieg führt uns durch steigende Preise vor Augen, wie abhängig wir von fossilen Energieträgern wie Gas oder Öl sind. Anders soll es künftig in der Region laufen. Der Energiepark Hochfranken der Landkreise Hof und Wunsiedel soll künftig Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen und speichern für die Nutzung vor Ort, erklärt der Geschäftsführer der Zukunftsenergie Nordostbayern Marco Krasser:

Aus der Region von Anlagen, die uns gehören, die den Kommunen gehören und damit den Bürgern und Bürgerinnen gehören. Das ist kein Hirngespinst. Wir haben Windenergieanlagen gebaut. Wir haben eine Handelsorganisation, die jetzt flankiert durch die Verbräuche der Industrie natürlich nochmal an Drive gewinnt.

Auch der Wunsiedler Landrat Peter Berek sieht im Energiepark Hochfranken einen klaren Vorteil für die Industrie in der Region:

Das ist, dass wir jetzt hier in Hochfranken schon auch selbstbewusster werden und Dinge haben, die wir in Wert setzen können. Da ist das Thema Energie sicherlich ein ganz großes. Das spüren sie hier auch in der Unternehmerschaft. Die sieht jetzt auch, dass ihre Politik, die sie hier hat, wirklich auch Dinge tut, die den Unternehmern sehr zuträglich sind.

Dafür braucht es auch die Unterstützung der Unternehmen selbst. Jochen Endrejat von der Unternehmerinitiative Hochfranken:

Auf der einen Seite können wir natürlich das Thema mit dem Batteriespeicher machen. Wir können dann abspeichern. Das ist der Invest. Wir brauchen halt eine langfristige Bindung. Das brauchen wir von unserer Unternehmenseite. Eine langfristige Bindung mit der ZENOB. Der Vertrag wäre da. Man braucht den Glauben daran, dass es funktioniert, dass man sagt, wir haben die Basis, auf der wir arbeiten können.

Wenn die Unternehmen in Energiespeicher investieren fließt der erzeugte Strom wieder an sie zurück zu stabilen Preisen, weil sie nicht von der Börse abhängig sind. Die Verantwortlichen wollen das Projekt auch in die Politik tragen. Wesentliche Schritte sollen bereits in zehn Jahren erreicht sein. Langfristig soll auch die Bevölkerung davon profitieren.

 

 

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