Endlagersuche: Oberfranken weitgehend raus, Probebohrung in Tschechien gestartet

05. Juni 2026 , 09:40 Uhr

Bei der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll ist der Großteil von Oberfranken schon als ungeeignet ausgeschlossen worden – das gilt auch für weite Teile der Euroherz-Region. Nur einige Granitgebiete im Fichtelgebirge werden noch untersucht. Während der Freistaat Bayern alle seine Gebiete als ungeeignet bewertet, läuft im Nachbarland Tschechien die Suche nach einem eigenen Atommülllager. Und das nur wenige Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt. Bei Temelin sind Probebohrungen angelaufen. In Tschechien gibt es drei mögliche Standorte für ein Endlager. Die Entscheidung soll in vier Jahren fallen.

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