Eishockey gilt als schnellster Teamsport der Welt – das fordert auch von Schiedsrichtern höchste Konzentration. Zur Unterstützung kann der Videobeweis eingesetzt werden – so geschehen am vergangenen Freitag im Oberliga-Spiel zwischen dem Deggendorfer SC und den Selber Wölfen. Wie berichtet, gab der Selber Spieler Nemec in der siebten Minute einen Schuss auf das Deggendorfer Tor ab. Bei einer späteren Unterbrechung überprüften die Schiedsrichter die Szene per Videobeweis. Während TV-Bilder eindeutig zeigten, dass die Scheibe die Torlinie in vollem Umfang überquert hatte, blieben die Schiedsrichter bei ihrer Entscheidung, dem Treffer die Anerkennung zu verweigern. Trotzdem sieht der Deutsche Eishockey Bund keinen Handlungsbedarf und schreibt, dass den Schiedsrichtern die entscheidende Szene aus technischen Gründen im Videobeweis nicht zur Verfügung stand. Nach dem Statement des DEB ist eine Wiederholung für den Verband vom Tisch.