Die Selber Wölfe haben die Hauptrunde der Eishockey-Oberliga mit einer Niederlage beendet. Bei den Höchstadt Alligators verspielten die Wölfe mehrfach Führungen und unterlagen am Ende mit 5:6. Euroherz-Reporter Kai Losert fasst das Spiel zusammen:
Ein missglückter Hauptrundenabschluss der Selber Wölfe, wenngleich mit elf Toren dieses Spiel durchaus etwas fürs Eishockey-Auge war. Die Selber Wölfe konnten aber ihre Überlegenheit im ersten Drittel nicht nutzen, nach drei erzielten Toren haben sie es zugelassen, dass noch das erste Drittel von den Hausherren ausgeglichen wurde – und spätestens nach der Fünf-plus-Spieldauer gegen Kapitän Richi Gelke nach 38 Minuten war der Bann gebrochen, so dass die Selber Wölfe am Ende dann doch mit einer Niederlage nach Hause fahren mussten.
Interimstrainer Josef Huber war nach dem Spiel richtig angefressen:
Es waren 14 Minuten Eishockey von uns – danach haben wir gemeint, es würde reichen, mit Cross-Ice-Passes, die nicht da sind; mit Dumps ohne Laufarbeit, wenn ich keinen Check zu Ende fahre, wird jeder Gegner gut aussehen; wenn ich in der eigenen Zone vor dem Tor nicht die gegnerischen Spieler wegräume; wenn ich keine Box zu mache, wird jeder Gegner gut aussehen. Wir haben heute wenig von dem gezeigt, was eine gute Mannschaft oder uns ausmacht. Hart arbeiten, Laufen und ehrliches Eishockey spielen – damit kann man Erfolg haben mit unserer Mannschaft, aber nicht so wie wir es heute gespielt haben.
Die Wölfe gehen als Tabellenvierter der Oberliga Süd in die Playoffs – der Gegner in der ersten Runde sind entweder die Füchse Duisburg oder die Saale Bulls Halle.