Die Selber Wölfe stehen im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga. Vor über 3.000 Zuschauern behielten die Wölfe auch im dritten Spiel der Best-of-Five-Serie gegen die Saale Bulls Halle die Oberhand. Am Ende feierte die Mannschaft von Josef Huber einen eindrucksvollen 7:2-Sieg und damit einen sogenannten „Sweep“:
Ich bin natürlich unglaublich stolz auf die Mannschaft. Es über drei Spiele, über 183 Minuten so zu ziehen, alles reinzuschmeißen und den Schalter wirklich umgelegt zu haben, bedeutet viel und spricht auch für den Charakter der Mannschaft. Die haben es schlau runtergespielt, im richtigen Moment die Tore geschossen, die Schüsse geblockt, alles reingeschmissen. Deswegen Hut ab an die Mannschaft. Ich bin stolz auf sie.
Wölfe-Verteidiger Maximilian Gläßl feierte am Abend nicht nur den Einzug in die nächste Runde, sondern auch seinen 29. Geburtstag:
Ich glaube, das ist eines der wenigen Geschenke, die ich mir wirklich selber gemacht habe oder auch fürs Team gewünscht hab – das haben wir erfüllt und jetzt sind wir erstmal glücklich. Die Tore sind für uns im richtigen Moment gefallen – genau das war auch unser Plan, einfach genauso konstant und hart mit der Intensität über die drüber zu fahren – genau das haben wir heute erfüllt.
Während Selb in der nächsten Runde steht, geht Halle in die Sommerpause. Das Playoff-Viertelfinale startet kommenden Freitag. Der Gegner für die Wölfe steht noch nicht fest – es deutet allerdings viel darauf hin, dass es gegen die Hannover Scorpions geht.