Beim Eishockey-Oberligisten Selber Wölfe wird es ungemütlich. Nach der siebten Niederlage in Folge steigt der Druck auf Trainer Josef Huber. Von den Rängen gab es zuletzt Pfiffe, teilweise auch Häme. Der Sportliche Leiter Frank Hördler hat jetzt noch einmal klargestellt: Eine Trainerfrage gibt es für ihn nicht. Josef Huber bleibt Cheftrainer der Wölfe:
Wir vertrauen in Josef, wir stehen zu 100 Prozent hinter Josef. Nichtsdestotrotz müssen wir halt alle ein kleines Stückchen härter arbeiten. Wir müssen irgendwann mal Kontinuität reinkriegen. Und das bringt uns nichts, wenn wir an irgendjemandem zweifeln. Wir stehen zu 100 Prozent auch hinter der Mannschaft. Wir glauben fest daran, dass wir diesen Turnaround schaffen.
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen Josef Huber und die Mannschaft, sondern auch gegen Frank Hördler:
Ich gehe damit ganz normal um, wie ich als Spieler auch umgegangen bin. Ich meine, das ist absolut berechtigte Kritik, weil wenn man so viele Spiele in Folge verliert, muss ja irgendwas sein sportlich. Und wer ist verantwortlich dafür? Das bin ich. Ich sehe das für mich positiv, Kritik, weil auch ich härter arbeite. Unser Anspruch ist, jeden Tag besser zu werden, egal was für Steine uns in den Weg gelegt werden. Und daran arbeiten wir jeden Tag.
Die nächste Chance auf einen Befreiungsschlag haben die Selber Wölfe am kommenden Wochenende. Da geht es zu Hause gegen den EC Peiting und auswärts gegen das Schlusslicht SC Riessersee, bevor es dann in die Länderspielpause geht.