Obwohl der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Bebauungsplan im August gestoppt hat, hält die Diskussion um die Frankenwaldbrücken im Höllental an. Auch die AfD-Fraktion im Hofer Kreistag hinterfragt das Vorhaben weiter kritisch. Für sie geht es nicht darum, auf welchem Genehmigungsweg die Frankenwaldbrücken doch noch gebaut werden können. Die AfD bezweifelt, dass die Hängebrücken überhaupt wirtschaftlich sein können. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung basiert demnach auf Besucherzahlen von dauerhaft 200.000 pro Jahr. Das liegt aber deutlich über den Erfahrungen vergleichbarer Hängebrücken in Deutschland, schreibt die AfD. Bleiben die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurück, fehlen auch die kalkulierten Einnahmen, heißt es weiter. Außerdem müsste der Eintrittspreis laut den Analysen bei mindestens 18,80 Euro liegen. Das ist deutlich höher als bei vergleichbaren Brücken – dort liegen die Eintrittspreise bei 7,50 bis 13,50 Euro, so die AfD.