Diesel-Skandal: Urteil im Parallelprozess geplant

31. August 2026 , 06:30 Uhr

In dieser Woche könnte das Landgericht Hof die laufenden Verfahren um gepanschten Diesel und Steuerhehlerei zum Abschluss bringen. Am Mittwoch müssen Verteidigung und Staatsanwaltschaft die Plädoyers im Prozess gegen einen angeklagten Firmenchef aus Schwarzenbach an der Saale bereithalten. Dazu hat sie die Richterin angewiesen, wie ihr bei Radio Euroherz hören konntet. Sieben Mitangeklagte sind bekanntlich schon zu Haftstrafen verurteilt worden.
Heute soll außerdem das Urteil in einem Parallelverfahren verkündet werden. Dem vermeintlichen Kopf der Steuerhinterzieher drohen bis zu sechseinhalb Jahre Haft. Das hatte die Staatsanwaltschaft gefordert. Sie sieht den Vorwurf der Steuerhinterziehung zum Großteil bestätigt. Die Verteidigung geht von Beihilfe aus und fordert eine geringere Strafe. Der Angeklagte soll den unversteuerten und minderwertigen Kraftstoff an den Mineralölhändler aus Schwarzenbach verkauft haben.

 

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