Demographie-Spiegel bis 2038: Bad Steben älteste Gemeinde in Oberfranken

27. April 2026 , 14:06 Uhr

Verwaiste Orte, Leerstände, Überalterung und Abwanderung. Oder doch Städte, in denen das Leben blüht, Arbeitsplätze vorhanden sind und Wohnungen entstehen? Wohin die Reise geht, das lässt sich dank Vorausberechnungen von Statistikern herausfinden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Statistik die neuesten Prognosen bis zum Jahr 2044 jetzt vorgestellt. Demnach sinkt die Bevölkerung in Oberfranken weiter, allerdings nicht mehr so drastisch wie früher. Gleichzeitig steigt der Anteil der älteren Bevölkerung.
Den stärksten Rückgang innerhalb von 20 Jahren verzeichnet der Landkreis Wunsiedel. Laut dem Demographie-Spiegel wird 2038 die im Durchschnitt älteste Gemeinde im Landkreis Hof liegen. Für Bad Steben erwarten die Statistiker ein Durchschnittsalter von 54,7 Jahren (+1,1 Jahre).
Laut Innenminister Herrmann braucht es daher gezielte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte für den Arbeitsmarkt.

Das könnte Dich auch interessieren

22.07.2026 Pkw-Dichte in Bayern: Hochfranken setzt aufs Auto Wo sind die Menschen noch verstärkt aufs Auto angewiesen, weil der ÖPNV nicht ausreicht? Und wo sind besonders viele Autos unterwegs? Das zeigt die aktuelle Statistik zur Pkw-Dichte in Bayern. Demnach ist Bayern mit 639 Autos je 1.000 Einwohnern bei der Motorisierung im deutschlandweiten Vergleich ganz vorn dabei und liegt über dem bundesweiten Durchschnitt. Ingolstadt 28.02.2026 „Sicherheit durch Stärke“: Mehr Polizeikräfte für Oberfranken Mehr Personal für mehr Sicherheit in Oberfranken: Zum Start in den März morgen werden bayernweit 707 frisch ausgebildete Polizistinnen und Polizisten auf die Präsidien verteilt. Nach Oberfranken kommen 24 neue Kräfte zur Verstärkung. Nach Abzug von Ruhestandsabgängen steht bayernweit ein Plus von rund 360 Beamtinnen und Beamten, so Innenminister Joachim Herrmann. Seit 2017 wurden dem 07.11.2025 Wohnungsbaugenehmigungen von Januar bis September: Entwicklung in der Region sehr positiv Im Raum Hof herrscht Wohnungsmangel. Das hat kürzlich erst eine neue Studie des Pestel-Instituts gezeigt. Passend dazu hat das Landesamt für Statistik jetzt die Zahlen zu den Wohnungsbaugenehmigungen im dritten Quartal des Jahres veröffentlicht. Und die sehen für die Region überwiegend gut aus. Oberfrankenweit erteilten die Behörden von Januar bis September deutlich mehr Wohnungsbaugenehmigungen als 20.10.2025 Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen: Rund 39,6 Millionen Euro fließen nach Oberfranken Beim Einkaufen überlegen sich viele von uns zweimal, was in den Wagen kommt. Viele Firmen bauen Stellen ab und auch die Städte und Gemeinden in der Region sind knapp bei Kasse. 39 Kommunen in Oberfranken bekommen deshalb jetzt eine Förderung vom Freistaat Bayern – das sind die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen. Insgesamt gehen rund 39,6 Millionen