In Plauen steht am kommenden Samstag ein Tag voller Kundgebungen und Gegenveranstaltungen an. Die einen wollen ihre Unzufriedenheit mit der derzeitigen Bundes- und Europapolitik kundtun – die anderen wollen für Demokratie und Vielfalt eintreten. Aktuell sind es zwölf angemeldete Versammlungen und Autokorsos im ganzen Stadtgebiet, teilt das Landratsamt Vogtlandkreis mit. Am Freitagabend soll es bereits zu einem Autokorso kommen.
Damit alle ihre Versammlungsfreiheit sicher und geordnet ausüben können, bereiten sich die Behörden und die Polizei schon seit Wochen auf den Demo-Tag vor. Es gab Kooperationsgespräche mit den Anmeldern der Versammlungen. Die Abläufe, Routen und Rahmenbedingungen sind demnach genau abgestimmt. Während der Kundgebungen und Aufzüge wird es zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Info des Landratsamtes Vogtlandkreis:
Nach derzeitigem Stand wird die Bahnhofstraße stadteinwärts (vom Oberen Bahnhof bis zum Albertplatz) voraussichtlich ab Freitag, dem 7. August 2026, 21:00 Uhr, bis mindestens Samstag, den 8. August 2026, 19:00 Uhr, gesperrt. Die stadtauswärtige Fahrbahn (vom Albertplatz zum Oberen Bahnhof) kann abhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl am 8. August ab den Morgenstunden ebenfalls gesperrt werden.
Im Verlauf des Versammlungsaufzuges ist ab etwa 12:30 Uhr mit weiteren kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen unter anderem in den Bereichen August-Bebel-Straße, Martin-Luther-Straße, Pausaer Straße, Friedensstraße, Engelstraße, Neundorfer Straße, Unterer Graben sowie Bahnhofstraße zu rechnen. Da sich die Streckenführung je nach Einsatzlage kurzfristig ändern kann, sind weitere Einschränkungen nicht auszuschließen.
Der Polizeivollzugsdienst und die Versammlungsbehörde sind bestrebt, erforderliche Straßensperrungen auf das notwendige Maß zu beschränken. Sobald ein Streckenabschnitt vollständig passiert wurde und die Verkehrssicherheit gewährleistet ist, werden die betroffenen Straßen schnellstmöglich wieder für den Verkehr freigegeben.
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die betroffenen Bereiche nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren, mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen und den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort Folge zu leisten.