Seit ein paar Tagen schon warnen bundesweit Polizei und Verbraucherschützer vor einer neuen Betrugsmasche, dem sogenannten Quishing. Betrüger sollen beispielsweise in Thüringen und in anderen Regionen Paketabholzettel der DHL mit einem gefälschten QR-Code in Briefkästen geworfen haben, um so persönliche Daten von ihren Opfern zu stehlen. Tatsächlich aber hat es sich bei der vermeintlichen Betrugsmasche um einen falschen Alarm gehandelt, bestätigt der Paketzusteller DHL. Es lagen niemals physische Beweise vor, dass es überhaupt gefälschte Abholzettel gab, erklärt die Sprecherin der DHL-Gruppe Süd, Clara Würkner. Auch wenn es diesmal ein Fake war, sollten Verbraucher die Gefahren von QR-Phishing nicht unterschätzen. Der Sprecher der Polizei Oberfranken, Matthias Potzel:
„Scannen Sie keine QR-Codes fremder Quellen – vor allem, wenn diese attraktive Angebote oder Rabatte anpreisen. Überprüfen Sie den Link, auf den der QR-Code weiterleitet, bevor Sie ihn anklicken. Geben Sie nach dem Scannen eines QR-Codes niemals unbedacht Daten ein und halten Sie die eigene EDV und Ihr Smartphone immer auf dem neuesten Stand und nutzen Sie Virenprogramme.“
Auch die DHL weist ihre Kunden darauf hin, dass sie auf offiziellen DHL-Benachrichtigungskarten niemals persönliche Daten abfragt. Falls euer Bankkonto unerklärliche Abrechnungen aufweisen sollte, könnt ihr jederzeit die Polizei verständigen.