Bundestag und Bundesrat geben grünes Licht: Zeulner begrüßt Gesetz zur Krankenversicherung

11. Juli 2026 , 08:00 Uhr

Aus der Gesundheitsbranche hagelt es scharfe Kritik. Die Opposition bezweifelt, dass wirklich keine Beitragserhöhungen kommen. Bundestag und Bundesrat haben grünes Licht für das umstrittene Gesundheits-Sparpaket gegeben. Die oberfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner verteidigt das neue Gesetz.
Zeulner sagt: Die Beratungen im Bundestag hätten den ursprünglichen Entwurf an vielen Stellen verbessert. So soll der Bund ab 2027 eine Milliarde Euro für die Gesundheitskosten von Bürgergeld-Empfängern zahlen – deutlich mehr als zunächst geplant. Auch Familien entlaste das neue Gesetz, weil geplante Kürzungen bei der beitragsfreien Familienversicherung abgeschwächt wurden. Außerdem gibt es laut Zeulner bessere Regelungen für Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und die psychotherapeutische Versorgung. Ziel des Gesetzes ist es, den Anstieg der Krankenkassenbeiträge zu bremsen und die medizinische Versorgung zu sichern.

Das könnte Dich auch interessieren

11.07.2026 Kritik an Reformen der Bundesregierung: Sozialprotest der Linken in Hof Das Gesundheits-Sparpaket ist auf den Weg gebracht – nur eine von gleich mehreren Reformen, die die Bundesregierung noch in diesem Jahr plant – und die auf Widerstand stoßen. Mit Sozialprotesten demonstriert die Linke dagegen in ganz Deutschland. Heute ist eine Aktion der Linken Oberfranken Ost geplant. Die Kundgebung beginnt um 13 Uhr am Kugelbrunnen in 10.07.2026 Bezirketag kritisiert Einsparungen bei Gesundheitsausgaben Der Bezirketag warnt: Kürzungen bei den Gesundheitsausgaben könnten das Angebot in Bayern einschränken. Was die neuen Sparpläne für Patienten bedeuten. 10.07.2026 Milliarden-Einsparungen bei Gesundheitsausgaben kommen Die schwarz-rote Koalition bringt eine große Reform vor dem Sommer durch: Das Spargesetz für die Ausgaben der Krankenkassen ist nach langem Ringen besiegelt. Sind höhere Beiträge damit nun vom Tisch? 10.07.2026 Söder: Bayern stimmt Gesundheitsreform zu Eine Überweisung des Gesundheits-Sparpakets in den Vermittlungsausschuss hält Söder nicht für notwendig. Auch wenn er «Schmerzen» verspürt.