Engagement in einem Verein bedeutet nicht nur, seinem Hobby nachzugehen, anderen zu helfen und Gleichgesinnte zu treffen. Vereine haben es mittlerweile mit richtig viel Bürokratie zu tun. Ein Beispiel: Das Bundeskinderschutzgesetz. Es verpflichtet Vereine, regelmäßig Führungszeugnisse ihrer Jugendleiter vorzulegen. Viel Aufwand für die Hofer Vereine, meint die CSU und hat einen Antrag an die Stadtverwaltung geschickt. Mit dem Wunsch nach Unterstützung beim Bürokratieabbau bei den Vereinen. Den Antrag hat der Haupt- und Finanzausschuss jetzt behandelt. Oberbürgermeisterin Eva Döhla:
„Der vorgeschlagene Ansatz ist auch grundsätzlich prüfenswert. Wir wollen jetzt noch rechtliche, organisatorische Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten klären und auch schauen, was steckt zum Beispiel auch für ein Potenzial in dem Prozess, bestimmte Dinge zu automatisieren. Die Arbeitslast soll einfach überschaubar gehalten werden.“
Dabei soll auch die Stelle im Rathaus mit eingebunden werden, die sich um Digitalisierung kümmert, so Döhla.
Die Hofer CSU fordert jetzt Tempo bei der Umsetzung. Sie hat der Stadtverwaltung ein Konzeptpapier mit fünf konkreten Ansatzpunkten zukommen lassen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.