Innerhalb nur weniger Stunden ist im Oktober 2025 die Feuerwehr in Plauen ausgerückt – zunächst zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus, später zu einem Brand in einem Hotelzimmer. Damals hatten die Beamten einen Tatverdächtigen festgenommen. Ab heute muss sich der Mann vor dem Landgericht Zwickau verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord und schwere Brandstiftung vor. Schon im September 2025 soll der Angeklagte die Rauchmelder in seiner Wohnung entfernt, Küchenutensilien in den Backofen gelegt, diesen aufgeheizt und die Wohnung anschließend verlassen haben. Insgesamt ist bei den drei Bränden ein Schaden von über 176.000 Euro entstanden. Der Angeklagte leidet unter einer psychischen Erkrankung, heißt es vom Landgericht Zwickau. Er ist derzeit in einer Klinik untergebracht.