Unachtsames Erhitzen von Fett und Öl, aber auch das Entzünden von Adventskränzen führen in der Weichnachtszeit oftmals dazu, dass in Haushalten unkontrollierbare Brände entstehen. Viele Betroffene reagieren in solchen Gefahrensituationen oft falsch.
Der Brandschutzbeauftragte Christian Seidel aus Stammbach warnt vor unüberlegten Löschversuchen in der Küche:
„Wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht, gibt es eine sogenannte Fettexplosion. Diese Fettexplosion kann für den Ersthelfer lebensgefährlich sein. Deshalb bitte kein Wasser zum Löschen eines Fettbrandes benutzen.“
Besser bedeckt ihr die brennende Pfanne mit einem Topfdeckel, damit die Flamme erstickt. Bei einer Verbrennung empfiehlt der Brandschutzbeauftrage die Wunde mit lauwarmem Wasser etwa zehn Minuten lang zu kühlen. Anschließend soll die Wunde sauber abdeckt werden. Bei starken Verbrennungen solltet ihr den Notarzt rufen.
Auch Rauchmelder können Brände im Haus vorbeugen. In Bayern sind sie in Schlafzimmern und im Flur Pflicht.