Internationalen Tag der Hülsenfrüchte am 10. Februar
Ackerbohne, Körnererbse, Süßlupine oder Sojabohne – sie alle gehören zu den Hülsenfrüchten und sind wahre Alleskönner. Sie liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß, schützen das Klima – und fördern sogar die Artenvielfalt.
Mehr Bodenfruchtbarkeit und Insektenvielfalt durch Hülsenfrüchte
Blühende Vielfalt auf dem Acker – das schaffen Hülsenfrüchte. Ihre tiefen Wurzeln lockern den Boden, verbessern die Struktur und bieten Lebensraum für viele Bodenorganismen. Dr. Moritz Reckling vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung erklärt: “Hülsenfrüchte sind sehr relevant für die Bodenfruchtbarkeit. Sie haben sehr schöne Feinwurzeln, schließen Nährstoffe auf, hinterlassen auch sehr viel Stickstoff für die Folgekulturen, das ist ein sehr wichtiger Nährstoff, und erhöhen auch die Bodenfruchtbarkeit durch die Förderung von Mikroorganismen.”
Und auch über der Erde tun Hülsenfrüchte Gutes, ergänzt Dr. Moritz Reckling: “Hülsenfrüchte bieten ein reiches Angebot an Blüten für die Insekten. Sie blühen zu einem Zeitpunkt, wo viele andere Pflanzen in der Agrarlandschaft nicht mehr blühen und damit fördern sie in großem Maße die Insektenvielfalt in unserer Landschaft.”