Das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth macht unsere Geschichte direkt erlebbar. Deshalb sind auch alle drei Bundesländer in der Grenzregion am Zweckverband beteiligt. Jetzt hat der Sächsische Kultusminister Conrad Clemens den Neubau besucht. Im Mittelpunkt stand insbesondere die Bildungsarbeit des Museums und wie es gelingt, künftig noch mehr Schulklassen für einen Besuch zu begeistern:
Wir haben gesehen, dass viele Schulen hier schon vor Ort sind. Es gibt auch ein sächsisches Geschichtscamp, was hier stattfindet jedes Jahr. Aber es kann immer noch mehr sein. Die Ereignisse rücken halt immer weiter in die Vergangenheit zurück. Deswegen ist es ganz wichtig, auch jungen Menschen das erlebbar zu machen, was durch die Teilung auch an Leid da war.“
Nur 20 Prozent der Schülergruppen in Mödlareuth kommen momentan aus den neuen Bundesländern. Um auch die sächsische Perspektive zu berücksichtigen, hat das Museum in der Ausstellung auch den ehemaligen Grenzturm in Heinersgrün berücksichtigt.