Berufsschüler kollabiert in Bus: Polizei prüft Zusammenhang mit Baller-Liquids

10. Februar 2026 , 08:14 Uhr

Sie sind gerade großes Gesprächsthema in der Region und vor allem bei Jugendlichen beliebt: sogenannte Baller-Liquids. Die chemische Substanz soll wie Cannabis wirken und wird zum Beispiel über E-Zigaretten und Vapes konsumiert. Wie gefährlich die Drogen sein können, zeigt jetzt ein Fall aus Rehau: Ein 23-Jähriger ist dort in einem Bus zusammengebrochen und ins Krankenhaus gekommen. Er soll zuvor eine Vape mit Liquid geraucht haben, berichten Zeugen. Die Polizei ermittelt jetzt, inwiefern das Rauchen der Vape etwas mit dem Kollaps des jungen Mannes zu tun hat. Gleichzeitig macht die Polizei nochmal auf die Gefahren von Baller-Liquids aufmerksam. Stefanie Vollert ist Suchtpräventionsbeauftragte der Kriminalpolizei Hof:

Problem ist, dass diese synthetischen Cannabinoide sehr hochprozentig sind. Es kann zu Angstzuständen kommen, Herzrasen ist sehr oft ein Phänomen, Übelkeit. Und natürlich auch, dass der Kreislauf zusammenbricht und auch Jugendliche mehr oder minder kollabieren.

In dem Fall aus Rehau prüft die Polizei jetzt außerdem einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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