Das trockene Wetter und die Hitze können jetzt auch wieder dazu beitragen, dass Felder, Wiesen oder Wälder in Brand geraten. Die Waldbrandgefahr ist mit dem heutigen Tag auf die zweithöchste Stufe vier gestiegen. Wie schnell es gehen kann, hat sich am Nachmittag in Schleiz im Saale-Orla-Kreis gezeigt. Bei Mäharbeiten ist ein Brand auf einem größeren Feld ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich das Feuer auf den angrenzenden Wald ausbreitet. Ronny Hofmann von der Feuerwehr Schleiz:
Grundsätzlich ist es erstmal wichtig, dass die Betroffenen sehen, dass sie ihre Technik vom Feld kriegen, um noch ihre Technik zu retten. Man sollte dran denken, dass der Wind schnell dreht. Das heißt, erst ist das Feuer in die eine Richtung marschiert und dann doch in die andere. Für die Einsatzkräfte ähnlich: Die müssen unbedingt darauf achten, dass sie ihre Fahrzeuge immer frei halten und möglichst in den Bereichen sind, wo es eben keine Gefahr darstellt.“
Landwirte aus der Region haben die Feuerwehr bei ihrem Einsatz unterstützt. Dadurch konnten sie den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Von Weitem könnte manchen ein sogenannter Rauchwirbel aufgefallen sein. Der bildete sich durch die aufsteigende Hitze.