Ein Brandanschlag auf ein Stromkabel in Berlin hatte Anfang des Jahres einen tagelangen Stromausfall zur Folge. Um so etwas zu verhindern, beschäftigen sich auch die Kommunen in der Region mit dem Katastrophenschutz. Benjamin Zabel von der SPD/Initiative-Fraktion im Plauener Stadtrat wollte wissen, wie die Stadt in Sachen Netzersatzanlagen aufgestellt ist.
Bürgermeisterin Kerstin Wolf weist zunächst darauf hin, dass bei einem großflächigen Stromausfall der Vogtlandkreis zuständig ist. Die Stadt Plauen ist aber in die Planungen eingebunden. In so einem Fall gehen die Notfallmeldestellen in den Feuerwehrhäusern und Rettungswachen in Betrieb. Dort kann die Bevölkerung bei einem Stromausfall Notrufe absetzen. Dafür sollen langfristig alle Standorte mit Notstromaggregaten ausgestattet sein. In der Festhalle richtet die Stadt in so einem Fall außerdem ein Bürgerinformationszentrum ein. Das dient auch als Anlaufstelle für Infos oder eine Notfall-Versorgung. Auch das neue Sportforum Vogtland und die sanierte Allendeschule sollen künftig als solche Zentren dienen. Pflegeheime und private Haushalte müssen sich selbst um eine Notstromversorgung kümmern.