Baller-Liquids im Umlauf: Eltern sollen mehr auf ihre Kinder achten

05. Februar 2026 , 05:30 Uhr

Der Hofer Sonnenplatz ist seit einigen Tagen wieder Gesprächsthema. Die Polizei hat neun mutmaßliche Dealer festgenommen, die sogenannte Baller-Liquids auch an Minderjährige verkauft haben sollen. Die chemische Substanz soll wie Cannabis wirken. Immer mehr Jugendliche nehmen sie über E-Zigaretten und Vapes ein. Der Hofer Sonnenplatz gilt dabei als Hotspot für den Handel.
Die Suchtpräventionsbeauftragte der Kriminalpolizei Hof, Stefanie Vollert, warnt deshalb:

„Problem ist, dass diese synthetischen Cannabinoide sehr hochprozentig sind. Es kann zu Angstzuständen kommen, Herzrasen ist sehr oft ein Phänomen, Übelkeit. Und natürlich auch, dass der Kreislauf zusammenbricht und auch Jugendliche mehr oder minder kollabieren.“

In manchen Fällen führt die Designer-Droge auch zum Tod. Eltern sollen deshalb mehr darauf achten, was Kinder in ihrer Freizeit konsumieren. Liquid-Fläschchen mit der beigemischten Substanz sind bunt und haben oft kein Label, damit man den Kaufprozess nicht zurückverfolgen kann.

 

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