Bad Alexandersbad: Steht der Kurbetrieb auf der Kippe?

07. Januar 2026 , 07:00 Uhr

Zunächst hat es nur eine kurzfristige Verlängerung gegeben. Jetzt kann die Gemeinde Bad Alexandersbad für die kommenden Monate wieder etwas durchatmen. Die Behörden haben eine Erhöhung des Kassenkredits auf etwa zehneinhalb (10,52) Millionen Euro bis Ende April beantragt. Das teilt das Landratsamt Wunsiedel auf Nachfrage von Radio Euroherz mit. Die Genehmigung ist aber an viele Bedingungen geknüpft. Bad Alexandersbad muss ein Sparkonzept vorlegen und sich Gedanken zu seinem Kurbetrieb machen. Landrat Peter Berek hat dazu eine klare Meinung:

„Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt Partner oder man muss sich halt irgendwann von diesem Kurbetrieb auch endgültig verabschieden, was ich mir als Landkreis natürlich nicht wünsche, weil wir jetzt gerade mit Bad Weißenstadt ein zweites Heilbad haben. Im Fichtelgebirge mit Bischofsgrün und Bad Berneck zwei weitere haben. Das ist eigentlich eine Zukunfts-Chance, eine touristische Chance, die wir eigentlich als Region nutzen müssen.“

Die Aussetzung der Prädikatisierung würde jedenfalls Kosten sparen. Auch beim Betrieb des Bauhofs sehen die Behörden Sparpotential.

 

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