Es ist seit Jahren eine Spirale: Die Gemeinde Bad Alexandersbad ist hoch verschuldet und muss immer wieder um die Verlängerung des Kassenkredits bitten. Dass es langfristig so nicht weitergehen kann, hat Wunsiedels Landrat Peter Berek klargemacht: Entweder man gibt den Kurbetrieb auf oder bekommt Unterstützung. Genau damit hat sich jetzt der Haushaltsausschuss im Bayerischen Landtag beschäftigt. Innenminister Joachim Herrmann schlug als Lösung die schrittweise Entschuldung von Bad Alexandersbad vor:
Die Ablösung des Kassenkredits von rund 10,5 Millionen Euro sukzessive. Sie würde die Zinslast sofort um rund 400.000 Euro insgesamt jährlich senken und damit auch diese Zinsspirale durchbrechen.
Dazu sollen Sondertilgungen des Freistaats kommen. Gleichzeitig muss Bad Alexandersbad weiter konsequent sparen. Noch vor der Sommerpause will der Haushaltsausschuss eine Entscheidung treffen.