Bad Alexanderbad und die Schulden: Freistaat übernimmt Kassenkredite - Zukunft bleibt ungewiss

16. Juli 2026 , 13:30 Uhr

„Wir geben der Gemeinde eine letzte Chance“ – so sagt es der Freie Wähler-Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl nach dem heutigen Haushaltsausschuss im Bayerischen Landtag. Dort ging es um den enormen Schuldenberg von Bad Alexandersbad. Der liegt bei rund 25 Millionen Euro bei Kassenkrediten von etwa zwölf Millionen Euro. Letzteren will der Freistaat nun erst einmal ablösen und wird damit zum Gläubiger für den hoch verschuldeten Kurort im Fichtelgebirge. So berichtet es die Deutsche Presseagentur aus dem Ausschuss. Die Zinsen für den Kassenkredit werden demnach die kommenden sechs Jahre gestundet. Die weitere Perspektive für Bad Alexandersbad haben die Ausschussmitglieder aber offen gelassen. Die Gemeinde muss jedenfalls weiter sparen und dem Haushaltsausschuss zweimal im Jahr über die Konsolidierungsmaßnahmen Bericht erstatten.

 

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