Autorennen am Q-Bogen: Landgericht Hof verhandelt Berufung

28. Januar 2026 , 05:21 Uhr

Der Hofer Q-Bogen – eine viel befahrene Kreuzung mitten in der Stadt – war in den vergangenen Jahren schon oft Schauplatz illegaler Autorennen. Die Beteiligten haben auf den beiden Spuren Richtung Hans-Böckler-Straße Gas gegeben. Schon zweimal ist es passiert, dass die Autofahrer dabei Richtung Gehweg gedriftet und gegen die Ampel gekracht sind. Einen Raser hat das Amtsgericht Hof vergangenen Sommer wegen eines Autorennens im März 2024 verurteilt – zu einer Geldstrafe und der Führerschein sollte ihm über ein Jahr entzogen werden. Gegen das Urteil haben Staatsanwaltschaft und der Verteidiger des Angeklagten Berufung eingelegt. Die verhandelt heute das Landgericht Hof. Es geht dabei nicht um den Schuldspruch an sich, sondern um das Strafmaß. Sieben Zeugen und ein Sachverständiger sollen zu dem Fall aus 2024 heute nochmal vor dem Landgericht aussagen, heißt es auf Nachfrage.

Die Staatsanwaltschaft hatte in erster Instanz eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung gefordert, außerdem den Entzug des Führerscheins und eine Sperre von einem Jahr und zehn Monaten, bis der Angeklagte in wieder bekommt. Die Verteidigung hatte im ersten Verfahren vor dem Amtsgericht eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen gefordert, den Entzug des Führerscheins und eine Wiedererteilung nach einem Jahr.

Das könnte Dich auch interessieren

29.01.2026 Berufung im Fall eines illegalen Autorennens: Landgericht Hof spricht Urteil Aktuell verhandelt das Landgericht Hof mit dem Schmieröl-Skandal einen echten Mammutprozess. Das Landgericht musste sich jetzt aber auch nochmal mit einem illegalen Autorennen beschäftigen, das eigentlich schon das Amtsgericht behandelt hatte. Staatsanwaltschaft und Verteidigung waren wegen der Strafe in Berufung gegangen. Der Angeklagte hatte sich im März 2024 ein Autorennen durch die Hofer Innenstadtstadt geliefert. 13.05.2026 Diesel-Betrug: Nächster Prozess startet in Hof Es ist ein Mammutprozess, der seit Anfang des Jahres am Hofer Landgericht läuft. Angeklagt sind sieben Menschen, die Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben sollen. Ende April ist bereits ein erstes Urteil im sogenannten Diesel-Prozess gefallen. Heute beginnt ein weiteres Verfahren zu dem Fall. Ende April hat das Hofer Landgericht drei Personen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung 31.03.2026 Prozess um Dieselbetrug: Angeklagter Geschäftsführer äußert sich Seit Anfang des Jahres müssen sich sieben Leute vor dem Landgericht Hof verantworten, die Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben sollen. Dazu kommt ein Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale, der gut 90,5 Millionen Liter minderwertigen Kraftstoff günstiger als üblich eingekauft und ihn als Diesel weiterverkauft haben soll. Der Geschäftsführer hat sich nun zum ersten Mal 26.03.2026 Missbrauchsfall Wunsiedler Kinderheim: Durchsuchungen im Hofer Ortsteil Haidt Ein möglicher Missbrauchsfall in Zusammenhang mit dem Kinderheim in Wunsiedel beschäftigt derzeit die Ermittler: Ein 49-jähriger Mitarbeiter soll sich über mehrere Jahre an einem Jungen vergangen haben. Allerdings nicht im Kinderheim, sondern in Hof, wo der Verdächtige lebt. Die Mutter des Neunjährigen hatte im Herbst Anzeige erstattet. Damit hängen auch Durchsuchungen zusammen, die die Polizei