Auch bei digitaler Gewalt: Frauenhaus Hochfranken bietet Unterstützung

27. März 2026 , 10:18 Uhr

Der Fall Collien Fernandes und Christian Ulmen sorgt aktuell für Diskussionen über sogenannte Deepfake-Pornos und digitale Gewalt im Internet. Auch hier bei uns im ländlichen Raum nehmen die Fälle zu, sagt Diana Zaus vom AWO Frauenhaus Hochfranken:

Digitale Gewalt kennt meines Erachtens keine regionalen Grenzen. Immer häufiger suchen Frauen tatsächlich Hilfe auch bei uns, weil manipulierte Bilder von ihnen verbreitet werden. Für die Betroffenen selbst, das stellen wir dann immer wieder fest, ist das eine massive Gewalt, die da ausgeübt wird, die neben der digitalen Folgen auch vor allem reale Folgen hat.

Wer Opfer von digitaler Gewalt geworden ist, kann sich jederzeit ans Frauenhaus wenden. Das bietet nicht nur einen Schutzraum, sondern berät auch Betroffene und hilft dabei, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

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