Atommüll: Forschungsprojekt soll bei Endlagersuche helfen

06. März 2026 , 17:18 Uhr

Das Bundesumweltministerium hat das Ziel aufgegeben, bis 2031 einen Standort für ein Atommüllendlager zu finden. Vor zwei Jahren hatten Recherchen ergeben, dass die Suche bis in die 2070er Jahre dauern könnte. Dabei hört die Euroherz-Region genau hin. Denn schließlich möchte niemand radioaktiven Müll vor der Haustür haben. Zuletzt hieß es, dass das Fichtelgebirge sowie Teile des Hofer Landes für einen Endlager-Standort eher ungeeignet erscheinen.
Bei der Suche nach einem sicheren Standort soll ein Projekt am Helmholtz-Zentrum in Dresden helfen: MALEK nennt sich das Projekt („Maschinelles Lernen für komplexe hydrologisch-geochemische Prozesse bei der Endlagerung im Kristallin“). Die Forscher wollen damit Vorhersagen ermöglichen, wie lange radioaktive Stoffe in einem Endlager unter der Erde bzw. zwischen den Gesteinsschichten verbleiben können, ohne dass etwas nach außen dringt. Dabei bezieht sich das Projekt explizit auf die Lagerung in kristallinen Gesteinen – das heißt, zum Beispiel in Granitböden wie sie bei uns in der Region vorkommen. Drei Jahre haben die Forscher nun Zeit, das Ganze zu realisieren.

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