Armin soll bleiben: Petition gegen Abschiebung

26. November 2024 , 07:00 Uhr
Wenn Menschen aus fernen Ländern zu uns kommen, hat das meist unterschiedliche Beweggründe. Für Flüchtlinge gibt es meistens einen Hauptgrund – weg vom Krieg. Wie man mit Flüchtlingen, die schon seit längerer Zeit in Deutschland leben, umgehen soll, ist immer noch sehr umstritten. Auch bei uns in der Region. Einen solcher Fälle kennt unsere Hörerin „Babsi“ aus ihrem Dorf im Hofer Land, von dem sie gerne berichten möchte:
„Uns beschäftigt seit Tagen eine schlimme Nachricht. Ein lieber Nachbar, der hier aus dem Iran zu uns gezogen ist, soll abgeschoben werden – nach zehn Jahren Aufenthalt in Deutschland. Irgendwie verstehen wir das alle nicht. Es ist eine Petition schon eingereicht worden und ich dachte: ich zeig euch das einfach. Ich denke, man darf nichts unversucht lassen, dem jungen Mann zu helfen. Also es erwarten ihn ganz fürchterliche Sachen, wenn er wieder nach Hause muss. Wir haben jetzt schon ganz viele Unterschriften getätigt – aber ich weiß nicht, ob das reicht.“
Bei dem seit zehn Jahren in Deutschland lebenden Iraner handelt es sich um Armin M. Für ihn wurden bereits fast 2000 Unterschriften gegen seine Abschiebung gesammelt. Wir halten euch im Programm weiter am Laufenden, wie es mit Armin weitergehen wird. Wer weitere Infos zu dem Thema benötigt, sucht einfach im Internet unter dem Hashtag „keepArmin“.
#keepArmin – Aufgeben ist keine Option! Bleiberecht für unseren Freund – Online-Petition

Das könnte Dich auch interessieren

23.04.2026 Private E-Ladesäulen: Klimaschutzmanagement im Hofer Land macht auf Förderung aufmerksam Wer schon ein Elektroauto fährt, dem können die hohen Preise an den Tankstellen gerade egal sein. Wer überlegt, eins anzuschaffen, muss auch daran denken, wo er das E-Auto laden kann. Und das ist gerade in den Innenstädten bei Mehrfamilienhäusern sehr schwierig, weil die Ladeinfrastruktur fehlt. Das soll sich mit einem neuen Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums ändern. 21.04.2026 Tödliche Gummiringe: Achtloser Biomüll Gefahr für Jungstörche Mit dem Frühling kommen sie zurück: Störche, die aus ihren Winterquartieren – oft in Afrika – nach Oberfranken ziehen, um hier zu brüten. Nester gibt es zum Beispiel in Konradsreuth, Rehau, Sparneck, Münchberg oder Bad Weißenstadt am See. Doch wir Menschen gefährden die Jungtiere – durch falsche Müllentsorgung. Doris Bauer ist Storchenbeauftragte für die Landkreise 27.03.2026 Biogasanlage am Förmitzspeicher: Bauvorhaben wegen Emissionsschutzrecht vorerst gescheitert Ein größeres Bauvorhaben in der Region sorgt aktuell für viel Diskussionen im Internet: Die CWW Vermögensverwaltung möchte in Völkenreuth nahe des Förmitzspeichers ihre landwirtschaftliche Anlage um drei große Rinderställe und eine Biogasanlage erweitern. Der Antrag ist dem Stadtrat in Schwarzenbach an der Saale schon länger bekannt. Für den Erlass ist aber das Landratsamt Hof zuständig, 26.03.2026 Ausbildung attraktiver machen: Mehr Geld für Bäckerei-Azubis im Hofer Land Wer eine Ausbildung in einer der 47 Bäckereien in Stadt und Landkreis Hof macht, bekommt seit diesem Monat mehr Geld. Darauf macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aufmerksam. Die Ausbildungsvergütung steigt um 50 Euro im Monat. Das gilt nicht nur für angehende Bäcker, sondern auch für Azubis im Verkauf am Bäckereitresen. Die NGG spricht von einem wichtigen