Auch im neuen Jahr ist die aktuelle Konjunkturkrise noch deutlich spürbar. Viele Menschen fürchten um ihren Arbeitsplatz oder haben Probleme, eine Stelle zu finden. Die Agentur für Arbeit hat jetzt ihre Zahlen vom vergangenen Jahr veröffentlicht. In Hochfranken ist die Arbeitslosenquote um rund sechs Prozent gestiegen. Die Stadt Hof bleibt mit 7,7 Prozent weiterhin das Schlusslicht in ganz Bayern. Der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof, Sebastian Peine:
Dennoch haben wir eine Situation, wo etwa zwei Arbeitslose auf eine offene Stelle kommen. Besonders bei Fachkräften ist es nach wie vor so, dass eine arbeitslose Fachkraft auf eine offene Stelle kommt. Wir haben also Fachkräfteknappheit. Wo es deutlich schlechter geworden ist, von den Chancen her, in Arbeit zu kommen, sind die Ungelernten.“
Dort kommen nur rund acht Helfer auf eine Helferstelle. Sowohl die Agentur für Arbeit als auch das Jobcenter möchten sich im Hinblick auf 2026 mehr auf die Sicherung von Fachkräften konzentrieren. Das bedeutet auch, dass sie Helfer vermehrt zu Fachkräften ausbilden möchten, so Peine.