Bevor die Temperaturen zum Start in die neue Woche wieder runtergehen, bleibt es an diesem Wochenende heiß und trocken in der Region. Das lässt in ganz Oberfranken die Waldbrandgefahr ansteigen. Laut dem Deutschen Wetterdienst hat die Warnstufe den Wert 4 von 5 erreicht. In Teilen Oberfrankens klettert sie voraussichtlich noch auf die Höchststufe. Deshalb sind heute und morgen wieder Luftbeobachter in der Region unterwegs. Einer von ihnen ist der Bamberger Förster Felix Reichelt:
Es ist einfach so, dass jede Minute zählt, wenn eben so ein Waldbrand in der Entstehungsphase ist. Je früher man einen Waldbrand erkennen kann und auch die Einsatzkräfte, die dann Erstmaßnahmen vor Ort durchführen, je schneller das passiert, umso geringer sind die Schäden an den Waldflächen. Dementsprechend ist eine Luftbeobachtung, um eben dieses schnelle Eingreifen zu ermöglichen, sinnvoll.
Die Flüge sind heute und morgen jeweils am Nachmittag. Also dann, wenn es am wärmsten ist und viele Menschen in ihrer Freizeit draußen unterwegs sind. Die Regierung von Oberfranken appelliert: Kein offenes Feuer und kein Rauchen im Wald und Autos nicht auf trockenem Untergrund abstellen.