Die EU will großen Modehändlern verbieten, übrig gebliebene Kleidung wegzuwerfen… aber Altkleider sammeln und recyceln lohnt sich offenbar auch nicht mehr. Viele gewerbliche und gemeinnützige Sammler haben sich aus wirtschaftlichen Gründen mit ihren Containern zurückgezogen. Das meldet der Landkreis Tirschenreuth. Damit ihr eure gebrauchte Kleidung nicht wegschmeißen müsst, hat sich das Abfallwirtschaftszentrum um eigene Container gekümmert. In 20 Landkreis-Gemeinden sind 51 Altkleidercontainer geplant. Die Aufstellung ist schon passiert oder läuft noch. Damit will der Landkreis sicherstellen, dass gut erhaltene Kleidung weiterhin sinnvoll wiederverwertet werden kann, heißt es in einer Mitteilung.
Eine aktuelle Übersicht aller Standorte ist auf der Website des AWZ und der App verfügbar.
Was darf eingeworfen werden?
In die Container gehören ausschließlich trockene, noch brauchbare Textilien – also Kleidung und Stoffe, die man selbst noch tragen würde – sicher in Säcken verpackt. Schuhe sind zudem paarweise zu bündeln. Stark verschlissene Kleidung, verschmutzte Textilien oder Windeln sind über die Restmülltonne zu entsorgen. Auch brauchbare Haushaltswäsche wie Bettwäsche, Federbetten, Badetücher, Vorhänge, Tischdecken ergänzen können in die Container gegeben werden. Matratzen zählen zum Sperrmüll.
Wichtig ist zudem: Ist ein Container voll, dürfen keine Säcke daneben abgestellt werden. Durch Witterung und Verschmutzung wird die Ware unbrauchbar und muss kostenintensiv als Restmüll entsorgt werden. In diesem Fall bittet das AWZ darum, die Textilien wieder mitzunehmen, einen anderen freien Container zu nutzen und das Abfallwirtschaftszentrum über die aufgedruckte Servicenummer zu informieren.