Änderungen bei Notfall-Apotheken in Bayern: Patienten können mit Strecken von bis zu 25 Kilometern rechnen

08. Januar 2025 , 06:30 Uhr

Wer dringend Medikamente außerhalb der regulären Öffnungszeiten von Apotheken benötigt, muss sich an sogenannte Notfall-Apotheken in der Region wenden. Die haben seit diesem Jahr bayernweit eine einheitliche Öffnungszeit von 8:30 Uhr bis zum Folgetag erhalten. Patienten in der Region dürfen jetzt aber mit Strecken von bis zu 25 Kilometern rechnen bis sie den nächsten Notfalldienst erreichen, wie der Vorsitzende des bayerischen Apothekerverbandes Hans-Peter Hubmann mitteilt. Um eine möglichst nahgelegene Apotheke zu finden gibt es verschiedene Möglichkeiten:

„Das eine ist die bayerische Landesapothekerkammer. Da gibt man einfach im Internetbrowser Apothekerkammer, Bayern, Notdienst ein oder blak/notdienst. Oder man kann unter Aponet.de – da findet man auch die zuständigen Notdienste. Da gibt man einfach nur die Postleitzahl und Ort, wo man ist an. Dann werden einem die nächstgelgenen Apotheken sehr zuverlässig angezeigt.“

Der Grund für die Änderungen im Notfalldienst in Bayern sei unter anderem der akute Mangel an Apothekern in den Regionen sowie die daraus folgenden langen Arbeitszeiten, wie Hubmann erklärt. Verschreibungspflichtige Medikamente können Patienten in der Regel in der Notfall-Apotheke erhalten. Beim Kauf von Medikamenten fällt aber noch eine Zusatzgebühr von 2,50 Euro an.

 

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