„Die einen krempeln die Ärmel hoch, um über die Runden zu kommen. Die anderen verdienen ihr Geld überwiegend an der Börse und mit Unternehmensgewinnen“. So schreibt es die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Oberfranken in einer Mitteilung und warnt vor einer zunehmenden sozialen Schieflage im Raum Hof. Demnach gibt es in der Region 40 Einkommensmillionäre – also Menschen, die ein Einkommen von mindestens einer Million Euro pro Jahr haben. Gleichzeitig haben über 63.000 Menschen im Raum Hof einen Vollzeitjob und kämpfen teilweise darum, genug Geld für Miete, Sprit und Lebensmittel zusammenzubekommen. Die NGG appelliert deshalb an die Bundestagsabgeordneten aus der Region. Sie müssten dafür sorgen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich durch die anstehenden Bundes-Reformen bei Steuern, Rente und Gesundheit nicht noch größer wird.