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Zwei weitere fahrerlose Elektrobusse in Bayern

Kelheim (dpa/lby) – In Bayern wird das Angebot an autonom fahrenden Elektrobussen ausgeweitet. Künftig sollen im niederbayerischen Landkreis Kelheim zwei fahrerlose Busse auf mehreren Kurzstrecken unterwegs sein. Der erste autonom fahrende Elektrobus ist seit zwei Jahren ebenfalls in Niederbayern im Einsatz, im Kurort Bad Birnbach (Kreis Rottal-Inn).

In Zukunft soll ein Bus die Besucher des Klosters Weltenburg am Donaudurchbruch zum einige Hundert Meter entfernten Großparkplatz der Sehenswürdigkeit bringen. Wie das Landratsamt in Kelheim und das Verkehrsministerium in Bayern am Dienstag berichten, gibt es zwei weitere Strecken. Die Elektrobusse sollen ab Frühjahr 2020 auch in den Innenstädten von Kelheim und Abensberg eingesetzt werden.

Der Freistaat fördert das Projekt mit 880 000 Euro und übernimmt damit den Großteil der Anschaffungskosten. Die autonomen Busse werden während der Fahrt allerdings von einem Menschen kontrolliert. «So wird eine Person als Mitfahrer weiterhin den Betrieb überwachen und kann bei Problemen oder unerwarteten Hindernissen auf der Strecke jederzeit eingreifen», betonte die Kreisverwaltung. Nach Angaben des Ministeriums gibt es auch in anderen Kommunen grundsätzlich Interesse an der neuen Technik, konkrete Planungen für weitere Busse gebe es aber noch nicht.