© Sven Hoppe

Zurück in die Schulen: Laut BLLV kein Plan erkennbar

Mit negativem Schnell- bzw. Selbsttest zurück in die Klassenzimmer – Eltern und Schüler_innen käme das nach monatelangem Home Schooling sicher gelegen. Und so sollte es nach den jüngsten Beschlüssen eigentlich auch laufen, um nach Ostern wieder Präsenzunterricht in Regionen mit Inzidenzwerten von über 100 zu ermöglichen.

Ganz so einfach ist es nicht. Henrik Schödel vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) in Oberfranken vermisst dahinter ein klares Konzept. Das sei nicht von Anfang bis Ende gedacht. Der BLLV hat deshalb einen Brandbrief an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geschickt. Geklärt sei nicht, wie die Schulen mit Positiv-Fällen gerade bei jüngeren Schüler_innen umgehen und wie diese schnell isoliert werden sollen. Lehrkräften das Testen zu übertragen, hält Schödel für nicht umsetzbar – schon lange fordere der Verband medizinisches Fachpersonal für Schulen. Außerdem müsse den Schüler_innen der Druck genommen werden. Vierte Klassen als Abschlussklassen zu werten, hält Schödel für kontraproduktiv.