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Zukunftszentrum für Europäische Transformation: Plauens OB stellt Bewerbungskonzept vor

Die deutsch-deutsche Teilung ist schon seit Jahrzehnten Geschichte, trotzdem gibt es noch Unterschiede zwischen Ost und West. Zum Beispiel bei der Bezahlung. In den vergangenen 30 Jahren hat sich aber auch viel getan. Was genau, soll das geplante Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit dokumentieren. Als Standort hat sich auch die Stadt Plauen beworben. Oberbürgermeister Steffen Zenner hat erstmals das Bewerbungskonzept vorgestellt.

Zenner hat erklärt, dass sich die Stadt Leipzig in ihrer Stadtratssitzung Mitte April für eine Kooperation mit Plauen ausgesprochen hat. Einen analogen Beschlussvorschlag möchte der OB in der Plauener Stadtratssitzung Anfang Mai vorlegen. Anschließend soll ein externes Unternehmen eine qualifizierte Bewerbung erarbeiten. Das Unternehmen soll aber auch Fachinstitute, Marketingagenturen, Bürger und politisch Aktive mit einbeziehen. Nur so könne, laut Zenner, Transparenz und Identität geschaffen werden.

Das Plauener Stadtoberhaupt will außerdem, dass die gesamte Region die Bewerbung unterstützt. Er will daher gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem bayerischen, böhmischen, thüringischen und sächsischen Vogtland sowie mit Partnern aus Westsachsen eine sogenannte Absichtserklärung unterzeichnen. Dazu habe Steffen Zenner bereits Vorgespräche geführt.