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Zeugen wenig hilfreich: Viele Fragen im Messerstecher-Prozess in Hof

Noch Ende dieser Woche will das Hofer Landgericht im Prozess um die Messerstecherei an Neujahr in Hof ein Urteil fällen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, das hat sich auch nach dem gestrigen Verhandlungstag gezeigt.

Einer der Zeugen hat jetzt sogar selbst eine Anzeige am Hals. Er soll bewusste Falschaussagen gemacht haben, berichtet die Frankenpost. Er ist der ehemalige Freund der Angeklagten. Das sei aber kein Einzelfall. Die meisten Zeugen, die in der Silvesternacht zu einer der beiden streitenden Gruppen gehört haben, widersprechen sich – gegenseitig und auch sich selbst – oder wollen sich nicht mehr erinnern können. Nach einem heftigen Streit hatten sich die Angeklagte und ihre Kontrahentin mit jeweils einigen Anhängern zu einer Schlägerei verabredet. Wenig später hatte die andere Frau ein Messer in der Brust, die Angeklagte Stichverletzungen am Rücken. Ihr droht jetzt eine lange Haftstrafe, weil sie bereits wegen gefährlicher Körperverletzung vorbestraft ist.

Heute (04.09.) steht bereits der nächste Verhandlungstag an.