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Zentralkomitee der Katholiken verteidigt Plan für Kreuz

München (dpa/lby) – Im Streit um Kreuze in Bayerns Landesbehörden hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zur Mäßigung aufgerufen. «Die Häme und Satire in sozialen Netzwerken sei teilweise völlig niveaulos und unter der Gürtellinie», sagte ZdK-Präsident Thomas Sternberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag).

«Das Kreuz ist ein ernstes Thema und völlig ungeeignet für Belustigungen jeglicher Art.» Es betone den Stellenwert von Religionen und bedeute keinesfalls Ausgrenzung. «Es ist ein Zeichen europäischer Kultur, das sich nicht als Kampfmittel gegen andere Religionen eignet», sagte Sternberg.

Am Dienstag hatte das Kabinett beschlossen, dass in allen Behördengebäuden unter der Verwaltung des Freistaats im Eingangsbereich ein Kreuz angebracht werden soll.