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Zeichen gegen Rechts und für den Frieden: Vielfältiges Programm in Wunsiedel

„Wunsiedel ist bunt“ heißt es heute wieder in der Festspielstadt. Das gleichnamige Netzwerk will am Wochenende vom Volkstrauertag wieder ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus setzen. Wunsiedel hat seit Jahren mit Aufmärschen von Neonazis zu kämpfen, weil früher der Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß dort begraben lag. Heute liegt der Fokus der Veranstaltung auch auf einer anderen Thematik. Bürgermeister Nicolas Lahovnik:

 

Das Programm des Netzwerks „Wunsiedel ist bunt“ beginnt um 15 Uhr am Marktplatz. Euch erwarten zwei Bands, verschiedene Kundgebungen, Andachten der evangelischen und katholischen Kirche und einen Demonstrationszug des Luisenburg-Gymnasiums.
Im Stadtgebiet müsst ihr euch daher auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Besonders im nördlichen Wohngebiet und in der Innenstadt sperrt die Polizei einige Straßen. Dazu gehören zum Beispiel die Karl-Sand-Straße, die Straße Am Bahnhof und die Hofer Straße. Das Polizeipräsidium Oberfranken, die Bundespolizei und die Bayerische Bereitschaftspolizei werden im Einsatz sein, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.