Wasserdampf steigt aus dem Kühltum des Atomkraftwerks (AKW) Isar 2., © Armin Weigel/dpa

Wohin mit dem Atommüll?: Berek hält Fichtelgebirge und Oberfranken für ungeeignet

Während in Deutschland Debatten laufen Atomkraftwerke weiterlaufen zu lassen, ist eine Frage seit Jahrzehnten ungelöst: Wohin mit dem Atommüll in Deutschland? Auf der Suche nach geeigneten Endlagern gibt es seit 2017 die weiße Landkarte Deutschlands, auf der nach und nach Flächen ausgeschlossen werden sollen, die nicht für ein Endlager infrage kommen. Laut dem Wunsiedler Landrat Peter Berek seien das Fichtelgebirge und Oberfranken nicht geeignet für ein Endlager. Der Landkreis verfolgt das Verfahren genauestens.
Eine große Rolle spielt dabei die Regionale Koordinierungsstelle Oberfranken. Sie ist im Landratsamt Wunsiedel angesiedelt und vertritt Oberfranken in Sachen Endlagersuche.
Foto: Unser Bild zeigt das Atomkraftwerk Isar 2 in Niederbayern. Es ist eines der letzten noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland und soll nach Ende des Jahres abgeschaltet werden, es sei denn die Bundesregierung verlängert angesichts der Gaskrise doch noch die Laufzeit.