© IHK Oberfranken

Wirtschaft in Oberfranken: Es drohen Lieferengpässe

Die Wirtschaft in Oberfranken hat sich über den Sommer vom Corona-Lockdown und Stillstand erholt. Rund die Hälfte der Unternehmen ist zufrieden mit ihrer Geschäftslage, im Mai war es nur ein knappes Drittel. Das berichtet die Industrie- und Handelskammer. Die Auftragslage ist in allen Branchen gut, auch der Tourismussektor ist nach den starken Beschränkungen wieder optimistisch.

Jetzt kommt das große Aber, trotz voller Auftragsbücher: Lieferengpässe, Rohstoffmangel und steigende Preise machen den Unternehmen zu schaffen. Nicht die Nachfrage hemmt derzeit das Wachstum, sondern das Angebot, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. Ein Problem ist und bleibt zudem der Fachkräftemangel. Die oberfränkischen Unternehmen wünschen sich eine rasche Regierungsbildung und Planungssicherheit. Die neue Regierung müsse unter anderem die Digitalisierung vorantreiben und dafür sorgen, dass die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.