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Wirbel um Astrazeneca: Arzt aus Region lobt gute Langzeitwirkung

Impfen ist der Weg raus aus der Pandemie – doch der Impfstoff von Astrazeneca sorgt immer wieder für Wirbel. Die Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt das Mittel weiter uneingeschränkt. In Deutschland sollen es wegen starker, aber seltener Nebenwirkungen erstmal weiter nur über 60-Jährige gespritzt bekommen. Bleibt die Frage, was mit jüngeren Menschen passiert, die schon eine Dosis Astrazeneca bekommen haben. Die Gesundheitsminister haben ihre Entscheidung darüber am Abend auf Dienstag vertragt.

Dr. Ulrich Voit vom ärztlichen Kreisverband Hof kann sich vorstellen, dass sich auch ein anderer Impfstoff mit Astrazeneca verträgt. Bei älteren Patienten seien noch keine extremen Fälle bekannt, weil bei ihnen generell weniger starke Nebenwirkungen nach einer Impfung auftreten, so Voit im Euroherz-Interview. Besonders die Langzeitwirkung sei bei Astrazeneca gut. Das verhindere, dass ältere Menschen bei einer Infektion ins Krankenhaus oder gar sterben müssen.